Room 26 Cabinet of Curiosities, one of my favorite blogs, confronts us with illustrations from a German swimming manual published in 1826:
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Max Ernst: Une Semaine De Bonte: A Surrealistic Novel in Collage
Zbigniew Herbert: Barbarian In The Garden
The Polish poet travels through Western Europe in the early 1960s. He's got no money, no guarantee he'll be let back into his country, and a prodigious knowledge of European history. "If the gods protect one from organized tours (through insufficient funds or strong character), one should spend the first few hours in a new city following a simple rule: straight ahead, third left, straight ahead, third right. One can follow the curve of a sickle.... I have been walking for over an hour without coming across an historical monument."
Das sei alarmierend, weil immer mehr Jugendliche in ihrer Freizeit ins Freibad oder ans Meer gehen.
Na wer würde diese hochplausible Aussage nicht unbesehen glauben? Der DLRG-Fritze hat vergessen, den Klimawandel zu erwähnen, da schmelzen ja die ganzen Gletscher usw., auch ein klares Argument für die Förderung des Schwimmunterrichts gerade in der heutigen Zeit.
Off topic: Dieses zwanghafte, überflüssige Begründen erinnert mich an einen Professor, bei dem ich eine Vorlesung über Rechnernetze gehört habe. Der Mann, der diese Vorlesung wohl schon seit 20 Jahren hielt, verbrachte die erste Stunde damit, die Relevanz des Themas zu dokumentieren: haben Netzwerke denn eine praktische Bedeutung und warum sollte man sich überhaupt für sowas interessieren? Nun war da so ca. 1999, und für die ganze Welt gab es nichts aufregenderes als das Internet, für Informatikstudenten sowieso nicht – und da warf der Professor ausgeschnittene Artikel aus der Computerwoche an die Wand über die Umsatzsteigerungen in der Glasfaserindustrie usw. Ganz großes Tennis.
Posted by: Sebastian Koppehel | July 02, 2009 at 10:07 PM
As one can easily see here (May 25th of this year, Nürnberger Abendzeitung) ..
„Viele können sich zwar über Wasser halten“, sagt Werner Battke, Sprecher der DLRG. „Aber richtig schwimmen können wenige. Vor allem Kinder im Grundschulalter haben viele Defizite.“ Das sei alarmierend, weil immer mehr Jugendliche in ihrer Freizeit ins Freibad oder ans Meer gehen. „Wer da nicht richtig schwimmen kann, ist potenziell gefährdet.“
Leider bleibt es oft nicht nur bei der potenziellen Gefahr – 2008 sind in Deutschland 475 Menschen ertrunken, das ist ein Anstieg von 12,3 Prozent. Allein 98 Menschen kamen in Bayern um. Battke sieht das Problem darin, dass den Schülern zu wenige Lehrschwimmbecken zur Verfügung stünden und sie teils lange Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen, um zum Schwimmunterricht zu gelangen.
Die Stadt Nürnberg kennt das Problem: „Wir haben schlicht zu wenige Bäder“, sagt Ronald Höfler, Mitarbeiter von Bürgermeister Horst Förther... etc.
.. it`s not that farfetched ... and if we are talking of lucky Bavaria here, how about our less better off Rhein/Ruhr-area, then?
Posted by: onchyophaga | July 02, 2009 at 09:04 PM